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DIE PAUSE

Die Pause als Spiegel – Unterschiedliche Dynamiken bei Gericht und in der Mediation

Verhalten sich Parteien in Verhandlungspausen unterschiedlich? Absolut! Und genau diese Pausen sind oft ein Spiegelbild der gesamten Verhandlungsatmosphäre.

🟣 Gerichtsverhandlungen: Hier gehen die Parteien meist getrennte Wege. Anwälte führen ihre Mandanten abseits, um ungestört zu sprechen – abgrenzen, Distanz wahren, die Fronten sind klar. Ein gemeinsames Miteinander? Fehlanzeige. Selbst kurze Blickkontakte vermeiden sie oft. Zugespitzt: Tür aufhalten für die Gegenseite? Gerne nicht.

🟣 Mediation: In der Pause sitzen alle gemeinsam am Tisch – Parteien und Mediatoren. Es wird geredet, nicht über den konkreten Konflikt, sondern über Alltägliches: Smalltalk, Wohnort, Hobbies, Familie. Die Atmosphäre ist offen, die Parteien reden miteinander.

Pausen können verraten, ob Verhandlungen destruktiv oder konstruktiv verlaufen. Mediation fördert Dialog und Verständnis – eine Haltung, die auch jenseits des Verhandlungstisches Wirkung zeigt.

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Der eine wollte neue Geschäftsfelder erschließen, der andere lehnte dies ab und wollte Altbewährtes besser fördern.

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